Die Kleinkunstbühne „Garniers Keller“ ist jetzt seit über 20 Jahren im Gewölbekeller des ehemaligen Instituts Garnier beheimatet.

Früher war der gesamte Gebäudekomplex das Knabenpensionat „Institut Garnier“(1836 bis in die 1920er Jahre). Etwa 1925 erfolgte die Umwandlung in eine städtische Mittelschule, die neun Jahre später in „Philipp-Reis-Schule“ umbenannt wurde. Bis in die siebziger Jahre wurde dort unterrichtet.

Im Jahr 1980 kam die Idee der Einrichtung eines kulturellen Zentrums auf. Darauf hin wurde ein Förderverein gegründet, der den Zerfall oder gar Abriss der in Hessen einmaligen Doppelhofanlage verhindern sollte. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde ein Jahr später unternommen, als der Gebäudekomplex unter Denkmalschutz gestellt wurde. Bereits ein Jahr später fand die Stadtbücherei ihre Heimat im Erdgeschoss des Institutes.
Jetzt galt nur noch zu prüfen, ob sich der Gewölbekeller für die Einrichtung eines kulturellen Treffpunktes eignete. Die Stadtverordneten segneten das Konzept ab, und so konnten die Bauarbeiten beginnen.
Der Keller während den Umbauarbeiten
Die Sohle mußte gesenkt werden, da der ehemalige Kartoffelkeller zu Beginn ca. 20 cm unter Wasser stand. Hinzu kamen noch sanitäre Anlagen, ein Notausgang, die Schaffung von Lichtschächten und der Bau einer äußeren Treppe als Eingang zum Keller.

Der Kulturtreff „Garniers Keller“ öffnete im August 1984 zum ersten Mal seine Pforten. Seit dem wird ein facettenreiches Kulturprogramm in heimeliger Atmosphäre im Keller präsentiert.

 

 

Keller heuteVorraum, Bühne und Bar.